Saturday, December 15, 2007

I love New York City

Heidi, Daisuke und ich machten einen Kurztrip nach New York City. Mit dem Bus fuhren wir am Samstag Morgen von Ithaca nach New York City. Die Organisation des Busunternehmens war wie die in einem Drittweltland und so standen wir eine Stunde vor dem Bus bei -10°C und konnten von Glück reden, dass wir die letzten 3 Plätze in einem Bus ergattern konnten :-S
Um 10 kamen wir dann bei super Wetter in NYC an. Eigentlich machten wir diesen Kurztrip um vor dem Rockefeller Center unter dem Christbaum Schlittschuh zu laufen, so wie man es in vielen amerikanischen Filmen sieht. Doch es entpuppte sich als die grösste Enttäuschung. Die Eisbahn war winzig klein, darauf zu viele Leute und davor eine riesen Schlange von Leuten die noch eislaufen wollten. Wir verzichteten also darauf, auch wenn die Vorstellung von Daisuke auf Schlittschuhen sehr verlockend war. Weiter ging's aufs Empire State Building und dann mit der Fähre nach Staten Island um an der Freiheitsstatue vorbei zu schippern. Am Abend wollten wir uns Lyons King auf dem Broadway anschauen aber wir kriegten keine Tickets mehr (welche Überraschung an einem Samstag Abend). So setzten wir uns gefrustet ins nächste Irish Pub, lernten dort aber nette Leute kennen und hatten einen super Abend! What a night in NYC!!! It was a blast!
Am nächsten Morgen war das Wetter leider nicht mehr so gut. In der Nacht zog ein Schneesturm über NY und es regnete die ganze Zeit. War uns aber ziemlich egal, da wir den ganzen Tag im Museum of Modern Art (MoMA) Kunst aus aller Welt bestaunten. Dort gibt es alles: Architektur & Design, weltberühmte Gemälde, Skulpturen, Fotos und Viedeoinstallationen! Um 4 Uhr wollten wir den Bus zurück nehmen aber am Busbahnhof wurde uns mitgeteilt, dass wegen dem Schneesturm keine Busse mehr in den Norden fahren würden. So mussten wir uns ein Hotel suchen und dabei waren wir so k.o. dass wir uns nur noch auf unser eigenes Bett freuten. Wir fanden eins in der Nähe des Busterminals und schliefen um 9 Uhr ein. Was für eine Schande in the city that never sleeps!!! Am nächsten Morgen um 8 Uhr konnten wir dann unsere Heimreise endlich antreten.
Ein unvergessliches Wochenende!!!

New York City

Thursday, December 13, 2007

Swiss night in Geneva NY

Heute lud ich die Mitglieder des Wine Cellars und Gavin (der andere Önologie Prof) zu einem "Swiss dinner with Swiss wine tasting" ein. Zum Degustieren gab es einen Petit Arvine und eine Assemblage aus Humagne Rouge und Cornalin. Zum Essen gab es eine Käseplatte, Cholera und Süessmostcrème. Der Petit Arvine überraschte alle mit seinem salzigen Abgang aber fand durchaus Anklang und die Assemblage haute alle um. Ja, dass die kleine Schweiz so gute Weine macht, hätten sie nicht gedacht!

Swiss Dinner & Wine Tasting

Friday, December 7, 2007

Weihnachtsessen des Wine Cellars

Ramón und Stéphanie luden den Wine Cellar (so heisst unser Labor) zum Weihnachtsessen ein. Höhepunkt des Gelages war die Zubereitung der Feuerzangenbowle, bei welcher Ramón die Küche fast in Brand setzte und der Feueralarm los ging. Geschmeckt hat's super und für die Schneeballschlacht gewärmt hat's erst recht! Mit dem Couscous hat Stéphanie auch meine Sehnsucht nach der marokanischen Küche ein wenig gestillt :o)

Weihnachtessen

Tuesday, December 4, 2007

Winter in Geneva NY!!!

Auch hier schneite es nach dem sehr warmen und langen Herbst dann doch noch :o)

Saturday, December 1, 2007

My first big U.S. city: Philadelphia

Jason musste für seinen Canadian residency Antrag einen Englischtest in Philadelphia machen (jaja, ich weiss, es macht keinen Sinn). Er wohnte während 4 Jahren dort und wollte den Test mit einem Besuch seiner Kollegen kombinieren. Heidi und ich konnten also gratis mit ihm mit gehen und bei einem Kollegen mitten in Downtown Philadelphia übernachten :o)

Am Samstag waren wir dann aber etwas planlos, da wir uns sehr spontan zu diesem Stadttrip entschlossen hatten und nun ohne Stadtplan alleine mitten in Philadelphia standen. Da wir aber auf dem Nachhauseweg vom Ausgang einen H&M sahen, wussten wir, was wir als erstes machen: Shopping :o) Wir fanden dann auch einen Stadtplan und konnten so doch noch etwas Sightseeing machen. Wir liefen zum Museum of Art, der Pilgerstätte jedes Rocky Fans: Es sind die Treppen, die Rocky hinaufläuft um sich für seinen grossen Kampf vorzubereiten. So liefen wir also die Treppen hinauf und posierten wie Rocky Balboa :o)
Auf dem Rückweg schauten wir uns noch die City Hall an aber mussten dann schleunigst ins Warme, da wir kurz vor dem Erfrieren waren, denn die rechtwinklig geplanten Städte haben einen riesigen Nachteil: Es windet immer und stark... Am Abend trafen wir dann die restlichen Freunde von Jason und stürzten uns ins Nachtleben von Philadelphia. Am Sonntag war die Heimreise nicht so lustig, da das Wetter von Schneesturm zu Eisregen und schliesslich "nur" noch sehr starkem Regen und dann wieder zu Schnee wechselte. Aber schliesslich kamen wir dann unversehrt in Geneva NY an.

Philadelphia

Monday, November 26, 2007

Crazy Mondays

Montag ist für viele Menschen aus vielerlei Gründen nicht der beliebteste Tag der Woche- es geht noch 4 Tage bis zum Wochenende, es ist der erste Tag der Woche an dem man nicht mehr ausschlafen kann und meist geht auch noch alles schief... Um unsere Stimmung am Montag Abend zu heben, haben wir deshalb die Crazy Mondays eingeführt. Dann kommen wir zusammen, kochen etwas und trinken Wein oder Bier. Nach dem ersten Schnee wollten Heidi und ich unseren fremdländischen Freunden auch den Genuss von Glühwein nicht vorenthalten aber seitdem wollen sie nur noch Glühwein... Meist gehen wir dann auch etwas (sehr viel) später ins Bett weil wir es so lustig haben und bereuen das Ganze dann am Dienstag. Dienstag ist im Endeffekt also dann unser Montag & eigentlich ist dieser Montag nicht viel besser aber immerhin geht es dann nur noch 3 Tage bis zum Wochenende ;o)
Die meisten Fotos sind leider der Zensur zum Opfer gefallen (in Amerika kann man ja nicht einfach so Fotos von Leuten ohne deren Zustimmung veröffentlichen, uffff ;o))

Crazy Mondays

Friday, November 23, 2007

Black Friday

Der Freitag nach Thanksgiving heisst Black Friday. An diesem Tag startet der Weihnachtsverkauf und viele Geschäfte schreiben nach diesem Tag schwarze Zahlen, daher der Name. Es gibt unglaublich billige Angebote und viele Geschäfte öffnen schon um 4 Uhr morgens und manche Menschen schlafen vor den Geschäften um das beste Schnäppchen zu ergattern. Heidi, Paulo und ich starteten unseren Shopping Marathon im Outlet allerdings erst um 11 Uhr. Mein bestes Schnäppchen war ein Ledergurt für ganze 3.11 $ :o) Paulo hat im Walmart sein Weihnachtsgeschenk gefunden: GuitarStar- er rockte Walmart mit seiner Gitarre!

Black Friday

Thursday, November 22, 2007

Thanksgiving

Am 4. Donnerstag im November feiert man in Amerika Thanksgiving (in der Schweiz Pasci's Geburtstag, Happy Birthday!!!). Neben Weihnachten ist dies der höchste Feiertag hier und wird dementsprechend zelebriert. Bei diesem Fest kommt die ganze Familie zusammen, es wird Truthahn und viele, viele, viele andere Köstlichkeiten gegessen & ganz wichtig: man ist für alles DANKBAR.
Ausgang in Trumansburg: Daisuke, Kristin, Alex, Jason, Ivan, ich, Paulo
Nachdem Kristin (wird wie mein Nachname ausgesprochen ;-)) das InterTeam (unser kleiner internationaler Freundeskreis) an Paulos Geburtstag kennen gelernt hatte, entschloss sie sich, uns alle zu ihrer Familie nach Hause zu Thanksgiving einzuladen, damit wir ein richtig amerikanisches Thanksgiving erleben konnten. Am Vorabend gingen wir in ihrer Heimatstadt in den Ausgang & ich fühlte mich fast ein wenig heimisch, da es nur ein kleines Städtchen mit 2 Bars war... Danach gab es eine Pyjama Party (wir schliefen alle in einem Zimmer) mit üblichem Schnarchkonzert von Jason und Daisuke. Das Essen bestand neben dem Truthahn aus Kartoffelstock, Squashmus, Cranberrypastry, versch. Aufläufe und 4 Torten zum Dessert. Nach dem Truthahn wurden wir gemästet... Aber alles war sehr lecker!!!

Die Thanksgiving Tafelrunde: Kristin, ich, Paulo, Ivan, Mom & Dad of Kristin, Heidi, Alex, Daisuke und Jason

Tuesday, November 20, 2007

My first lecture

Nun ging es mir an den Kragen: Ramón kostete inzwischen fröhlich Wein in Spanien und so durfte ich seine Vorlesung in Wine Microbiology übernehmen. Zum Glück ist das schon eine Spezialvorlesung und so hatte es nicht all zu viele Studenten. Das Weindegustieren war auch ziemlich lustig, da die Studenten jede Woche 2 mal Wein degustieren aber wir in Geneva immer nur trocken zuschauen können. Mein Wissen ist gegenüber ihrem also eher bescheiden. Ging aber auch irgendwie... ;-)

Tuesday, November 6, 2007

"Ausflug" nach Ithaca

Da Daisuke eine Vorlesung von Ramón übernehmen musste (dieser probiert lieber Wein in Chile) gingen wir nach Ithaca. Heidi schloss sich uns an, da sie den Campus in Ithaca noch nie richtig gesehen hat. So kombinierten wir die Vorlesung (mit Saké tasting :-)) mit Sightseeing.
Ithaca


Der Abend war ein typischer Triplex Evening: Laptop Party (manchmal reden wir auch miteinander ;-))

Friday, November 2, 2007

Station Banquet

Am Freitag lud die Uni zum Station Banquet (amerikanisch sprich "bänkuet"), d.h. alle Angehörige der NY State Agricultural Station konnten einen Abend bei Essen und Tanz zusammen verbringen. Dresscode: Elegant. Das Essen war naja, der DJ naja aber wir waren die beste und internationalste Gruppe & hatten viel Spass!

Station Banquet

Thursday, November 1, 2007

I moved to the Triplex :-)

Da die Zeit in Geneva für Fanny und Claire zu Ende ging & sie nach Frankreich zurück kehrten, wurden zwei Zimmer im Triplex middle house frei & eins davon ging an mich. Damit wurde das Triplex middle house zur "alpine mansion" da jetzt Heidi aus Österreich und ich da wohnen. "Das Triplex" sind 3 aneinander gebaute Häuser welche der Uni gehören und in welchen jeweils 4 Zimmer an Unianghörige vermietet werden. Das mittlere Haus dient als Treffpunkt, wo sich alle zum gemütlichen Beisammen sein treffen. Es ist alles ziemlich alt aber ich mag es, weil es hell ist und hohe Räume hat & es KEINEN Teppich (mehr) hat. Die erste gemeinsame Betätigung von Heidi und mir im Triplex war das (unerlaubte) Herausreissen des absolut hässlichen, dreckigen Teppichs im Wohnzimmer. Er war so dreckig, dass wir uns gar nicht mehr die Mühe machten, Verschüttetes aufzuputzen & Flecken mit Namen und Datum versahen... Glücklicherweise war der Teppich in typisch billiger amerikanischer Manier nicht anständig verleimt sondern nur mit ein paar Nägeln der Wand entlang befestigt. Darunter kam ein wunderschöner Holzboden zum Vorschein, welchen wir jetzt mit Hingabe & Liebe putzen werden.
Neue Adresse für Fresspäckli:
Sandra Christen
654 West North Street
14456 Geneva NY

654 West North St.

Sunday, October 28, 2007

Keuka Lake Wine-Trail

Manchmal arbeite ich wirklich streng hier in Geneva, was gelegentlichen Wochenenddienst nicht ausschliesst. So auch diesen Sonntag: Ich hatte Weiterbildung auf einem Wine Trail um den Keuka Lake (say "Kiuka") ;-) Eine Mitarbeiterin von Jason organisierte uns eine Stretchlimousine, welche uns den ganzen Tag von einem Weinkeller zum nächsten fuhr. Bei 14 Leuten war die Limo allerdings eher kuschlig als bequem & nobel... Spass hats aber auf alle Fälle gemacht! Weinkritik: Weine über 12 $ aus der Fingerslake Region sind ihr Geld meist nicht wert. Ich kauf mir lieber einen richigen Bordeaux als einen faked, foxy Bordeaux Blend für 38 $ der zu allem Übel auch noch richtig bretty ist (bretty ist nicht gleich pretty sondern schmeckt nach Schweiss oder animalisch)... Manche Weissweine sind aber richtig gut & können international mithalten.
Wine Trail Keuka

Saturday, October 27, 2007

Halloween & Abschied Fanny & Claire Party

Da Fanny und Claire am Mittwoch das Land verlassen, stieg am Freitag Abend eine Halloween-Farewell-Party im Triplex. Ich testete schon mal mein zukünftiges Zuhause & schlief gleich dort. Ich werde am Mittwoch das Zimmer von Fanny übernehmen und dann mit Heidi eine Schweiz-Österreich WG bilden. Ich freu mich schon riesig darauf!!! :-)

Halloweenparty

Sunday, October 21, 2007

Québec est très français, eh!

Am Sonntag entschieden wir uns, einen Ausflug nach Québec zu machen, welches rund 2.5 h nördlich von Montréal liegt. Jason entschied sich in Anbetracht seiner Schmerzen, sechs Tabletten Ibuprofen zu schlucken, statt der vom Apotheker empfohlenen zwei und so schwoll seine Oberlippe schon bald zu einer beträchtlichen Grösse an (und die Füsse schmerzten trotzdem noch): Unglück Nummer 3. Bei einem Tankstop hüllte er darum einen schwarzen Schal um seinen Kopf um die Lippe zu verstecken, was wiederum den Tankwart leicht nervös machte... Die Besichtigung von Québec fiel somit für Jason ebenfalls ins Wasser, da er immer noch nicht richtig laufen konnte. So liefen wir halt nur zu fünft quer durch die Altstadt von Québec, welche mal mit richtig alten Gebäuden auftrumpfen konnte, nicht bloss Gebäuden aus dem letzten Jahrhundert so wie in den USA... Zusammen mit dem (äusserst komischen) Französisch rundherum, fühlten wir uns fast ein wenig wie in Europa :-) Allerdings übertreiben die Québecois ihre Frankophonie etwas: Anstelle von "Stop" steht "Arrêt" auf den Verkehrsschildern und der "drive-in" heisst "en-volant". Ausserdem rollen sie den "r" und setzen wo immer möglich ein "eh" ein. Gegen Abend fuhren wir nach Montréal zurück, wo wir beim Inder vis-à-vis der Jugendherberge assen, damit Jason nicht zu weit laufen musste ;-) Ausklang des Abends bei einem erneuten Schnarchkonzert...

Québec

Saturday, October 20, 2007

Montréal

Am Freitag Abend ging es für ein verlängertes Wochenende nach Kanada. Abfahrt war am Freitag um 3.30 p.m. vorgesehen und so kamen Daisuke und ich ganz schön ins Schwitzen, als wir erst um 3.45 p.m. dem Labor entfliehen konnten. Wie üblich waren wir am Ende dann aber doch wieder die Ersten und so fuhren wir erst um 5 p.m. los. Sechs Stunden Autofahrt lagen vor uns. Auf der amerikanischen Seite konnten wir dank einem in NY legalen Polizeiradargerät unbesorgt die Tempolimit von 65 mph überschreiten (mit 100 km/h auf der Autobahn schläftman sonst ja auch ein). Am kanadischen Zoll erweckten sechs Leute aus fünf verschiedenen Ländern in einem Mietauto ziemlich viel Misstrauen und so mussten wir uns persönlich am Schalter vorstellen, bekamen dann aber wenigstens einen Stempel in den Pass und konnten es mit einer Pinkelpause kombinieren... Weiter ging es durch Ontario, wo wir nach einem Halt in einer Autobahnraststätte rasch merken mussten, dass das Radargerät in Ontario nicht legal ist (in Québec wärs dann wieder legal gewesen): Gleich drei Polizeiautos (mit farbiger Weihnachtsbeleuchtung auf dem Dach) stoppten uns bei der Autobahnausfahrt & verzögerten die Weiterfahrt um 20 min, verschönerten das Ganze mit einer Busse von 170 $ und konfiszierten das Radargerät (weitere 250 $)... Dies war der Start für ein Wochenende voller Missglücke für Jason... Gegen 11 Uhr kamen wir dann in Montréal an und konnten unser 6-er Zimmer in der Jugendherberge mitten in Downtown beziehen.Am Samstag erkundeten wir die Stadt zu Fuss, sahen so ziemlich jede Kirche in Montréal, einschliesslich der Notre-Dame Kopie in welcher Céline Dion heiratete und liefen durch den Park auf dem Mont Royal ("Mont" im bernischen Sinne = 250 m Erhebung gegenüber der Stadt). Den Spaziergang machte Jason allerdings nicht mehr mit, da seine Füsse zu diesem Zeitpunkt wund vom vielen Laufen waren: Unglück Nummer 2... Nach einem griechischen Essen und ein paar kanadischen Bierchen schliefen wir mit Schnarchkonzert von Daisuke und Jason ein...

Montréal

Friday, October 5, 2007

Pressen!

Nachdem die Fermentation anfangs eher langsam fortschritt, änderte sich am Freitag alles schlagartig. Der Wein war auf einmal trocken (d.h. der Zucker war abgebaut) und so wollten wir ihn nicht mehr übers Wochenende stehen lassen. Also entschlossen wir uns am Freitag Abend um 18.00 Uhr, den Wein noch zu pressen. Damit war klar: Die Woche fing mit einem 17 h Tag an und wird mit einem 17 h Tag aufhören...
Die Hälfte des Weins konnte ich dem Weinbauer zurück geben, da ich nach dem Pressen in kleineren Gefässen weiter arbeiten konnte. Für mich behielt ich natürlich nur das Beste- den "free run", das ist der Saft, den man ohne Pressen bekommt.
Morgens um eins war die Arbeit getan und zurück blieben nur die schmutzigsten Hände meines Lebens. Alles blau vom Wein und das geht auch mit Seife und Schrubben nicht weg...

Pressen!

Wednesday, October 3, 2007

Rühren, rühren, rühren...

Die lieben Hefen machen aus Traubenmost Wein (ein grosses Dankeschön an dieser Stelle!). Dabei produzieren sie ganz schön viel CO2 = Gasbläschen, welches die Traubenhäute aus dem Most drückt. Um zu verhindern, dass diese an der Oberfläche austrocknen und um möglichst viel rote Farbe in den Wein zu bekommen, müssen die Häute 5 mal am Tag in die Flüssigkeit gedrückt werden. Da die Schicht aus Traubenhäuten und Kernen sehr kompakt und ca. 20 cm dick ist, braucht es dementsprechend viel Kraft, um sie in die Flüssigkeit zu drücken. Nachdem die Häute wieder im Most sind, muss man ihn noch 45 mal kräftig rühren, damit sich die Farbe gut entwickelt. Da ich das mit 14 Tanks machen musste, hatte ich 5 mal am Tag ein 45 min Armworkout- das letzte mal erst um Mitternacht... Neben diesem Workout blieb also nur sehr wenig Zeit zum Schlafen :(

Monday, October 1, 2007

Let's make wine!

Am Montag ging's dann mit dem Vinifizieren los. Nun musste ich die Tonne Trauben doch noch aus eigener Kraft von der Palette in den Crusher/Destemmer laden, wo die Trauben von den Stängeln abgetrennt und gequetscht wurden. Muckis Workout Teil 1. Anschliessend verteilten wir die Trauben auf 14 Fässer, bestimmten den pH, justierten ihn z.T. auf einen gewünschten Wert, erwärmten den Most auf 22°C, fügten Hefenährstoffe u.a. hinzu und konnten um 1 Uhr nachts mit den Hefen und Bakterien animpfen. Volles Programm- wir machten nur 1 h Pause um abends etwas zu essen, ansonsten hatte ich nicht 5 min nichts zu tun. Danach noch gut rühren (Workout Teil 2) und Proben nehmen und um 2 Uhr nachts, konnte ich endlich nach einem 17 h Tag nach Hause. Auf dem Heimweg hatte ich Angst, einem Schwarm Bienen über den Weg zu laufen, da ich von oben bis unten voll mit süssem, klebrigen Traubenmost bekleckert war. Ich wäre ein Festtagsschmaus gewesen! Zu Hause wollte ich nur noch eine Dusche nehmen & das Kissen anlächeln aber dummerweise kontrollierte mein Vermieter an diesem Tag die Feuermelder im Haus und hatte mein Zimmer aus Versehen abgeschlossen, so dass ich nicht rein kam. Somit musste ich in einem anderen Zimmer übernachten :( Aber ich glaube, ich hätte nach diesem Tag auch stehend schlafen können...
Let's make wine!

Sunday, September 30, 2007

Kajaking @ Letchworth State Park

Ein erneuter Ausflug mit der Triplex Familie (den Leuten, welche im Studentenhaus wohnen). Dieses Mal ging's in den 2.5 h entfernten Letchworth State Park zum River raften. Der Letchworth State Park wird als Grand Canyon New Yorks bezeichnet, da es 200 m tiefe Schluchten gibt. Als wir dort ankamen, war aber schnell klar, dass das mit dem River raften wahrscheinlich nichts wird, da der Genesee River nach dem extrem trockenen Sommer zu wenig Wasser führte. Und so war es denn auch aber wir konnten alternativ mit dem Kajak den Fluss hinunter paddeln, was ziemlich viel Spass machte. Nur Claire und Heidi fandens nicht so toll, da sie mit ihrem Kajak so ziemlich an jedem Felsen hängen blieben und sicher 10 mal aus dem Kajak ins kalte Wasser steigen mussten um das Kajak frei zu kriegen... Alex und ich hingegen waren das perfekte Team: er paddelte und ich steuerte ;o) Und wir blieben nicht einmal an einem Felsen hängen!
Nass wurden wir trotzdem bis auf die Knochen, denn trocken kommt man nicht durch die Stromschnellen. Dummerweise hatte ich als einzige keine Kleider zum Wechseln mit (ich dachte, dass wir bestimmt einen Neopren oder sonst was zum River raften bekommen- ich hatte ja nicht mit Kajaking gerechnet...) und so musste ich den Rest des Tages in meinen klitschnassen Jeans verbringen :(
Neben der Schlucht gab es noch drei Wasserfälle zu sehen, wobei wir den letzten, die upper Waterfalls nicht wirklich sahen, da es schon dunkel war. Alles in allem ein super Tag (v.a. nachdem ich zu Hause in trockene Kleider steigen konnte!)

Letchworth State Park

Saturday, September 29, 2007

Meine Trauben sind da!!!

Am Samstag konnte ich endlich meine Trauben abholen. Es geht los mit der Arbeit :-) Glücklicherweise übernahmen fleissige Mexikaner das Lesen der Trauben (Bush versucht im Moment mit Händen und Füssen solche Leute auszuweisen, buh!) & wir mussten sie nur noch mit dem Truck abholen. Da wir sie am Wochenende nicht weiterverarbeiten konnten, mussten wir sie übers Wochenende in einem Kühlraum lagern. Zum Glück stand ein Gabelstapler vor dem Kühlraum, der Schlüssel steckte & weit und breit niemand der uns beobachtete und so konnten wir die Tonne Trauben unbefugterweise ganz ohne Anstrengung vom Truck in den Kühlraum transportieren :-)

Tuesday, September 25, 2007

Sushi @ Ithaca

Dienstag war bis jetzt immer Ithaca Tag, d.h. ich habe den ganzen Tag in Ithaca auf dem Cornell Campus verbracht, da Ramón dort eine Vorlesung mit Praktikum gibt (Understanding Wine and Beer). Das Praktikum ist in dem Fall meist interessanter als diejenigen die ich als Biochemie Studentin besuchte, da man hier ganz legal Wein degustieren "muss"- sogar wenn man noch nicht 21 ist!!! Dann allerdings erst nachdem man ein einseitiges Einverständnis unterschrieben hat, in welchem man bestätigt, dass man aus eigenem Willen Alkohol trinkt und Cornell für keine Folgeschäden verantwortlich macht...
Da Ithaca ca. 1.5 Autostunden von Geneva entfernt ist (wenn man es nicht all zu genau mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen nimmt), müssen wir uns auswärts verpflegen. Heute gab ich Sushi eine zweite Chance, nachdem mich das erste Sushi Tasting vor ein paar Monaten nicht so entzückte. Aber sie sahen soooo lecker aus und siehe da: sie waren es auch, mmmhhhh :-)
So, from now on I like Sushi!

Sunday, September 23, 2007

UKO identifiziert!

Enrique hat seine entomologischen Kenntnisse unter Beweis gestellt und hat das UKO zweifelsfrei identifiziert: http://www.uos.harvard.edu/ehs/pes_centipedes.shtml
Wobei meine Vorahnung nicht ganz falsch war- es ist ein Tausendfüsser... Auch bezüglich der langen letzten Beine: "The last pair of legs is very long and is modified to hold its victims." Und weiter: "Centipedes may deposit from 50 to 100 eggs. It may take longer than three years for some eggs to mature into adult centipedes and once mature, adults may live for more than five years." Die Hoffnung, dass das Viech inzwischen gestorben ist, dürfte damit ziemlich gering sein :-(

Sunday, September 16, 2007

Malabar & Watkins Glen Gorge

Am Sonntag nach dem Tag der offenen Tür war nix mit Erholen. Um halb 9 standen wir bei Ramón und Stéphanie auf der Matte. Da zur Zeit die Mutter von Ramón zu Besuch ist, war ein Ausflug auf ein altes Segelschiff, die Malabar X, und anschliessend eine Wanderung durch eine Schlucht bei Watkins Glenn geplant.
Petrus war leider ein Spielverderber und so segelten wir leider etwas sehr gemütlich über den Lake Seneca. Weinverkostung auf dem Schiff ist eigentlich nur auf den Nachmittagstouren vorgesehen aber als der Captain erfuhr, dass er Weinforscher auf dem Schiff hat, spendete er spontan ein paar Flaschen aus seinen privaten Reserven. Die weissen Weine waren leider alle foxy aber der Cabernet Franc war sehr gut. Schade nur, dass meine Zunge bis dahin schon durch die foxy Aromen betäubt war...

Nachdem wir uns mit einem Burger und einem Weizenbräu gestärkt hatten, ging's zur Watkins Glen Gorge, welche ein National State Park ist. Über mehr als 800 Treppenstufen läuft man entlang eines kleinen Flusses z.T. auch hinter Wasserfällen durch- sehr, sehr romantisch... Empfehle ich all meinen Besuchern, welche nicht im Winter kommen!


Am Abend hat uns dann Ramón noch zu Pfannkuchen und einem deutschen Bier (aus der ältesten Bierbrauerei) zu sich nach Hause eingeladen. Beides schmeckte Daisuke sichtlich besser als Jägermeister...




Malabar X & Watkins Glen Gorge

Saturday, September 15, 2007

Open Door at the NY State Agricultural Station 14./15.09.07

Nachdem ich an der Uni Bern schon einen Tag der offenen Tür erleben "durfte", war es auch hier bald einmal soweit. 125 Jahre (entspricht ca. 500 Jahren in Europa) New York State Agricultural Experiment Station wurden gefeiert. Was hier besser war als damals in Bern: Ich konnte über Weinaromen reden statt über ungesättigte Fettsäuren aus Butter und Öl.

Am Freitag wollten Schüler der High Schools aus der Umgebung im viertelstunden Takt unterhalten werden, was bei manchen nicht so einfach war- wir erinnern uns kurz an die schwierigie Zeit während der Pubertät & unsere damaligen Probleme... Aus manchen war kein Wort zu entlocken und die anderen waren z.T. nicht besser: Auf die Frage an was sie der Geruch von Korken (beim Wein = feuchter Keller Geruch vermischt mit etwas Schimmel) erinnert, meinten manche: mmh, fruchtig, Pfirsich Aroma??? Uns fiel darauf nur eins ein: Fast food nation...
Ramón war so lieb und überliess mir einige Gruppen, um währenddessen lustige Fotos von mir und einem Hefeplüschtier zu machen... Danke!

Am Samstag konnten die Fingers-Lake-Region Bewohner die Station besichtigen. 6h nonstop reden und dazu immer wieder der Duft von Kork oder verfaulten Eiern gemischt mit Rose und Banane, mhh! Nachmittags um 5 dann endlich die erste Nahrung nach dem Frühstück: ein transgener Maiskolben! Schmeckt lecker... Die anschliessend leicht grünliche Verfärbung der Haut ist übrigens durch die Einnahme von etwas Schüssler Salz und ein paar Globuli leicht rückgägngig zu machen ;-)
Danach Verkostung der NY Weine welche noch übrig blieben. Fazit: von 20 Weinen waren vielleicht zwei akzeptabel und einer erhielt das Prädikat "gut". Bei den restlichen war ich froh, sie auszuspucken. Das gute hier: Foxiness (ein nicht erwünschtes Aroma in Weinen, welches von der Concord Traube kommt (lets say ein evolutionärer Krüppel im Vergeich zu Europas Vitis vinifera) erkenne ich jetzt 10 m gegen den Wind.

Die Degustation ging im Triplex (Studentenhaus der Station) weiter, wo wir eine gute Flasche kalifornischen Wein verköstigten...
von links nach rechts: Bill (USA), Alex (Weissrussland), Claire (F) und Daisuke (J)
...und Daisuke seinen ersten Jägermeister hinunter würgte...
Daisuke arbeitet mit mir im Labor und hat 3 Tage vor mir angefangen, weshalb er mein "Leidensgenosse" ist. Er ist ein Gesandter des japanischen Finanzdepartements, welches den Im-und Export von alkoholischen Getränken regelt. Eigentlich wollte er ähnlich wie Borat die Welt des Weins in Amerika erkunden, wird nun aber Saké für uns brauen und studieren.

Open Doors

Thursday, September 13, 2007

Erste Besucher!!!

Diese Woche konnte ich die ersten (unerwünschten) Besucher in meinem Haus begrüssen:
Neben dem komischen UKO (unidentifiziertes Krabbel Objekt) stresste mich die Spinne (rechts oben im Bild- neben dem UKO kaum sichtbar) ausnahmsweise nicht all zu sehr. Die beiden wurden zuletzt am Morgen des 13. September im Treppenhaus gesehen und sind seitdem unauffindbar (evt. tod??? PLEASE!!!). Allfällige Hinweise welche zur Identifizierung des UKOs führen könnten werden unter der Nummer: 01 315 781 08 13 oder schriftlich unter snc36@cornell.edu gerne entgegen genommen.
Zur genauen Bestimmung des UKOs (und zur Veranschaulichung seiner potentiellen Ekelerregung) hier noch eine Vergrösserung:
genauer Beschrieb:
Stamm: Gliederfüssler (Arthropoden), Klasse: Tausendfüßer (Myriapoda)
Grösse: 10-15 cm, 14 Beine + 2 verlängerte irgendwas (Fühlerbeine???), 2 Antennen, 2 Zangenwerkzeuge mit einer geschätzten in-vivo Bisskraft von mindestens 100 kg/cm2, Chitinpanzer zur Abwehr allfälliger Tötungsversuche durch die Spezies Homo Sapiens
Übrigens: links ist der Kopf, rechts ist das Hinterteil
Weiterführende Literatur:
GEOkompakt Die Welt der Insekten, Band 11
Behavioural Ecology of Insect Parasitoids from Theoretical Approaches to Field Applicat
National Geographic: Schaurige Schönheiten - Insekten, Spinnen & Co.
Besten Dank für allfällige Hinweise!

Monday, September 3, 2007

Labor Day on Monday

Montag war hier Feiertag: Labor Day. Keine Ahnung was das soll, aber ich hatte frei. Da ich meine Haut auf keinen Fall mehr der Sonne aussetzen wollte, erschien mir shopping eine gute Alternative zum See. In Waterloo (mir scheint, die Amis waren nicht sehr einfallsreich mit der Ortsnamengebung & kopierten daher einfach europäische) sollte es ein Outlet Center geben. Also fuhr ich nach Waterloo & kurvte durch das ganze Dorf aber von einem Outlet Center war keine Spur. Also fuhr ich wieder nach Hause, konsultierte noch einmal das Internet und Google Earth brachte dann die Erleuchtung: Das Outlet Center gehört wahrscheinlich nur zur Gemeinde Waterloo aber befindet sich total ausserhalb... Beim zweiten Anlauf fand ich es dann auf Anhieb & schon bei der Einfahrt, wusste ich, wo sich die Amis am Wochenende bei schönstem Wetter aufhielten. Nicht am See, nein in der Shopping mall...

Anstehen schon bei der Einfahrt...

Von aussen sah das Outlet Center wie ein Gefängnis aus, mit Wachtürmen in den Ecken (siehe Bild). In Wahrheit ist es aber ein eingezäunter Himmel (auf ca. 1 x 1 km) ;-) Aussen herum befinden sich die verschiedenen Outlets und in der Mitte sind die Parkplätze. So konnte ich meine Kreditkarte zum Glühen bringen und mir billig Shirts von Calvin Klein (für 25$ wirklich ein Schnäppchen?!) oder Hosen von Guess kaufen. Letzteres MUSSTE ich auch tatsächlich kaufen, da ich nur Jeans mitgenommen habe und mir mein Chef letzte Woche erklärte, dass wir an einem Kongress, welcher in ein paar Wochen stattfindet, chic erscheinen müssten. Und wenn der Chef sagt, dass man elegant aussehen muss, dann muss man halt die Bürde auf sich nehmen & shoppen gehen ;-)

Allerdings habe ich mich schnell als Europäerin geoutet. Ich war eigentlich normal angezogen (für CH Verhältnisse), mit Rock und T-Shirt aber das stand schon in krassem Gegensatz zu den Amis, welche im Schlabberlook umher liefen mit Sachen, welche nicht zusammen passten. Dafür habe ich dann im Calvin Klein Shop von einer Verkäuferin ein Kompliment für mein Outfit bekommen (probiert das mal in Paris oder London...).
Am Ende habe ich dann mein Auto fast nicht mehr wieder gefunden auf dem riesigen Parkplatz!!! Am Abend gab's dann Insalata Caprese. Tomaten hui, Mozarella pfui (wurde in Amerika hergestellt. Der war irgendwie trocken & krümelig!!!). Und natürlich die zweite Hälfte des Rotweins...

1st weekend alone (and it was a really long one!)

Was sollte ich nun am Wochenende machen, da Daisuke die Niagara-Fälle anschauen wollte, die ich ja erst vor einer Woche sah, und mein Chef keine Zeit hatte??? Das Wetter sah gut aus für das Wochenende, temperatures around 80 Fahrenheit (so um die 30°C, I hate americans units!) & somit lag eine Besichtigund des Seeufers nahe. Eigentlich wollte ich baden gehen aber einen geeigneten Platz dafür habe ich noch nicht gefunden. Von weitem sah ich zwar einen Strand, den ich nach 1 h Fussmarsch dann auch von nahem sah aber er war... ... menschenleer. Und das bei 30°C im Schatten, um 12.30 Uhr! Was man hier allerdings auf dem Bild nicht sieht/riecht: Es stinkt. Rotten eggs :(

Vielleicht lag es am Südwind, so dass aller Dreck hier an Land geschwemmt wurde oder es war zu heiss oder keine Ahnung aber dort wollte ich bestimmt nicht ins Wasser gehen... Aber nach dem langen Fussmarsch, hatte ich Hunger und so ass ich mein Sandwich mit rotten eggs Geschmack...
(man beachte das MEHR-Korn Brot, kein schlabbriges irgendwas- fast so gut wie in der CH!)

Danach musste ich natürlich wieder eine Stunde zurück laufen und dabei habe ich mir einen unschönen Sonnenbrand geholt, der am Abend mit einer Joghurt-Maske behandelt werden musste :( Wollte unterwegs noch eine Sonnencrème kaufen gehen aber in dem sch... Laden gabs zwar Crèmes aller Art, Lampenschirme und sonst allerlei Krimskrams aber keine Sonnencrème :(

Am Ende hab ich dann doch noch ein Plätzchen gefunden, um wenigstens meine Füsse zu baden und um schweizer Literatur zu lesen (dass ich erst nach Amerika muss, um von einem Deutschen mein erstes Buch von einem schweizer Autor zu bekommen!).
Nachdem sich dann aber eine Libellenlarve an meinem Fuss festgesaugt hatte, gab ich auch das auf... Was für ein Schreck!

Am Abend habe ich mir dann zum ersten mal etwas auf meinem GAS-Kochherd gekocht. Natürlich meine Leibspeisen: Bohnen, Gschwellti und ein Angus Beef Steak für ganze 1.75$ für 150g!!! Lecker!











Und zum Dessert habe ich mir dann eine Flasche Wein aufgemacht (kalifornischer, nicht NY, denn die Roten hier seien nicht gut...) und eine kleine Tafel Lindt Schokolade gegessen (35g für 1$- it's worth its prize). Leider musste ich den Wein ganz stillos aus einem normalen Glas trinken. Macht sich nicht gut für eine Weinforscherin aber besser als keinen Wein zu trinken ;-)

Der andere Missstand (neben den Haushaltsgeräten) ist, dass ich zwar viele Pfannen habe, aber keinen Deckel (in der Not musste halt ein Teller diesen Dienst erfüllen). Daran bin ich mich allerdings aus dem richtigen Leben schon gewöhnt... ;-) Ich werde alle Missstände schnellstmöglich versuchen zu beheben...

Es versteht sich von selbst, dass ich diese Nacht herrlich geschlafen habe...

Restliche Bilder von SA/SO am See:

SA/SO at Lake Seneca