Tuesday, August 5, 2008

Chimney Bluffs State Park

Um Geneva zu entfliehen gibt es neben State Parks nicht viele Möglichkeiten. Glücklicherweise sind diese aber sehenswert. Letztes Wochenende machten wir einen Auslfug in den Chimney Bluffs State Park am Lake Ontario. Er ist bekannt für seine bizarren Klippen.

Chimney Bluffs

Friday, August 1, 2008

1. August in Geneva NY

Am 1. August lud ich mein Labor und ein paar Freunde zur 2. Schweizer Weindegustation ein. Das Wetter war perfekt- es war seit langem der erste Tag an welchem es nicht regnete und es war warm, so dass wir draussen unter den Bäumen essen konnten. Zu Degustieren gab es das Beste was das Wallis zu bieten hat: 3 Weissweine, 4 Rotweine, sowie einen Apricotine. Einmal mehr waren alle überrascht von der guten Qualität der Weine. Als Gavin, der zweite Önologie Professor neben Ramón, den Preis für den Pinot Noir erfuhr, meinte er nur: "Oh, in this case I would never ever again buy a wine from Burgundy...". Und beim Syrah zweifelte er an, dass dieser wirklich aus der Schweiz stammt, da er soooo gut war. Der Apricotine haute dann alle vom Hocker, aber nicht weil er so stark war sondern so gut! Alle waren sich einig, dass dies der fruchtigste und beste Schnaps ist, welcher sie je getrunken hatten. Nur zu dumm, dass es den Aprikosenbaum, von welchem die Aprikosen in diesem Schnaps stammten, nicht mehr gibt und damit auch keinen Nachschub von dieser Köstlichkeit :,-(

Saturday, July 19, 2008

Weekend in Ithaca

Seitdem Jason nach Ithaca zog, haben wir sozusagen eine "weekend residency" in Ithaca. Ithaca ist ca. 10 mal grösser als Geneva, hat zwei grosse Unis und folglich sind die Möglichkeiten am Wochenende dort etwas grösser als in unserem beschaulichen Geneva. Um Ithaca gibt es ausserdem drei State Parks, einer davon ist der Taughannock Falls State Park, welcher rund um den höchsten Wasserfall im Osten Nordamerikas ist (33 feet (=10 Meter ;-D) höher als Niagara Fälle). Genau diesen besuchten wir letztes Wochenende. Man kann im Wasserlauf bis zum Wasserfall hinauf laufen, was bei den sommerlichen Temperaturen sehr angenehm war. Zwei Gewitter nässten uns ausserdem von oben, so dass wir am Ende komplett nass waren. Allerdings zeigte sich die Sonne dazwischen immer wieder, so dass uns nicht kalt wurde.
Am Abend gingen wir dann gut Nachtessen, um mal nicht Chicken Wings, Pizza oder Burger wie in Geneva zu essen. Und danach machten wir, was wir am Besten können: Party bis in die frühen Morgenstunden (wieder inklusive Nachtbaden im Swimmingpool von Jasons Apartmentkomplex) :-D

Tuesday, July 8, 2008

Independence Day in Atlantic City

Am 4. Juli bekamen wir endlich wieder einmal einen Feiertag geschenkt: Independence Day. Glücklicherweise fiel dieser auf einen Freitag und somit stand uns ein verlängertes Wochenende zur Verfügung. Uns war klar, dass wir dieses nicht in Geneva verbringen wollten, sondern am MEER! Schnell war das Ziel ausgesucht: Atlantic City. Dieses liegt nicht ganz eine Stunde von Philadelphia entfernt direkt am Atlantik. Wir mieteten ein grosses Auto und fuhren damit zu fünft nach Atlantic City in New Jersey. Die Stadt ist als das Las Vegas der Ostküste bekannt und bietet neben einem langen Sandstrand und vielen Casinos nicht viel. Aber unseren Wünschen entsprach es allemal: Wir wollten tagsüber in der Sonne am Strand liegen, im Meer baden gehen und des Nachts das Partyleben geniessen- ein Wochenende zum Ausspannen. Unerwarteterweise kamen wir auch noch in den Genuss des besten indischen Essens, welches ich je hatte- in einem Vorort Motel! So gestärkt haben wir dann gleich bis in die frühen Morgenstunden durch gefeiert...

Atlantic City on Indipendence Day

Von der "Alpine Mansion" über "Triplex Middle House" zum "E-House"

Die Leute, welche in den Häusern der Uni wohnen, wechseln ständig und mit den Bewohnern wechselt auch der Name meines Zuhauses. Mit Heidi aus Österreich wohnte ich in der "Alpine Mansion". Nach dem Einzug von Daisuke (Japan), dem Auszug von Heidi und dem Einzug von Aileen (Iran) wohnte ich ganz einfach im "Triplex Middle House" (da ich im mittleren von 3 Häusern wohne). Inzwischen ist Daisuke nach Japan zurück gekehrt , Aileen wechselte in eine eigene Wohnung und drei neue Leute sind bei mir eingezogen. Da alle aus Europa kommen, wohne ich im Moment im "E(uropean)-House". Das erste Mal überwiegen nun auch die Männer in meinem Haus- ich bin die einzige weibliche Vertreterin! In meinen letzten zwei Monaten wohne ich nun also mit einem Engländer und zwei Franzosen zusammen... Wobei ich die Franzosen besonders schätze, da sie nie einem Gläschen Wein abgeneigt sind ;-D

Thursday, July 3, 2008

Flag Day

Dass die amerikanische Fahne in Amerika schon fast einen heiligen Status hat, ist für die meisten von Euch wahrscheinlich nichts Neues. Überall findet man sie- so oft sogar, dass Daisuke bei seinem ersten Ausflug dachte, es sei irgendein Nationalfeiertag! Nun habe ich aber vor kurzem dieses kuriose email von Cornell bekommen:

Flag Day is June 14. It's time to take a look at your flag to see if it needs to be replaced. I am collecting damaged, worn flags. Damaged/worn U.S. flags will be properly disposed of at a flag burning ceremony performed by the American Legion, later this month, date TBD. If you have damaged, worn U.S. flag(s) that you would like to be properly disposed of, please feel free to drop them off at my desk in the Admin Bldg, 4974, PGRU. Thanks

Da staunte ich nicht schlecht: Alte amerikanische Fahnen wirft man nicht einfach so weg, nein sie werden eingesammelt, um dann rituell & hoch offiziell verbrannt zu werden!!! Unglaublich!

Thursday, June 26, 2008

Hässlichstes Wine Label gesucht!

Amerika- das Land der grenzenlosen Freiheit! Hmmm, stimmt zum Teil. Das Land an und für sich ist wirklich endlos und es gibt bestimmt nicht viele Länder welche so dünn besiedelt sind (mal abgesehen von den Küsten). Ein Teil der Freiheit resultiert auch daraus, dass Amerika nicht mit "Kultur belastet" ist. Für die einen mag das hui sein, für Europäer ist es meist nur pfui. Somit verspürt mein europäisches Weinliebhaber-Herz des öfteren einen Stich, wenn ich mir die Wein Etiketten der Finger Lakes Region anschaue. Aber bildet euch selbst eine Meinung... Glaubt ihr, dass man solche Labels auch im kulturell belasteten Europa finden würde? Wohl kaum!

Wine Labels from America

Tuesday, May 13, 2008

My first visitors in Geneva NY :o)

Nur 2 Wochen nach meinem Abstecher in die Schweiz bekam ich meine ersten Besucher in Geneva NY: Meine Eltern und Daniela besuchten mich für eine Woche. Wir schauten uns die Niagara Fälle an, verbrachten 2 Tage in Toronto und danach gab es vor allem eines: Schlechtwetter Programm = Shopping in jedem Outlet und jeder Mall im Umkreis von einigen Meilen, da das Wetter leider oft kalt regnerisch war. Wir konnten die Zeit zusammen trotzdem geniessen.
Meine Eltern machten noch einen Abstecher nach Philadelphia und Daniela und ich verbrachten 3 Tage in NYC, um auch noch die urbane Seite Amerikas zu erleben. Leider war das Wetter dort nicht im geringsten besser: Daniela und ich sahen uns ziemlich schnell einmal gezwungen, noch auf der Strasse einen Regenschirm zu kaufen, da es in Strömen regnete. Ab und zu hatten wir dann aber zum Glück auch etwas Sonnenschein und anstelle von Central Park gab es halt Museen und Austellungen...

Family in Geneva NY

Saturday, April 19, 2008

Stopover in Switzerland

Nach der Konferenz in Süddeutschland, machte ich einen kleinen Abstecher in die Schweiz. Am Samstag machte ich mit all meinen "alten" ;-D Kollegen Bern unsicher. Bei dieser Gelegenheit stiessen wir vor dem Chindlifrässer Brunnen mit meinem Forschungswein auf das Wiedersehen an und führten Nick ins "drinking in public" ein.
Am Sonntag ging's dann weiter ins Wallis und am Dienstag schon wieder zurück nach Amerika. Mit im Koffer: 12 Flaschen Wein, Trockenfleisch, Saaser Wurschtjini & Schoggi. Leider ging eine Flasche Wein auf dem Weg kaputt :.-( und das Trockenfleisch und die Würste musste ich in Washington dem Zöllner übergeben- so eine Sauerei!!!

Stopover in Switzerland

Friday, April 11, 2008

Konferenz in Deutschland

Wir starteten am Donnerstag, 10. April nach Deutschland. Ramón hatte den gleichen Flug wie Nick und ich flog alleine, da ich meinen Flug erst später gebucht hatte. Meine Vermutung, dass es keine gute Idee von Ramón und Nick war, über Chicago zu fliegen, bestätigte sich schon in Rochester. Ihr Flug nach Chicago hatte wegen schlechtem Wetter 5 h Verspätung. Deshalb mussten sie dann quer durch den Flughafen Chicago rennen, um nicht ihren Flug nach Frankfurt zu verpassen. In Frankfurt angekommen, standen sie natürlich ohne Gepäck da & mussten erst mal das Nötigste einkaufen gehen. Meine Flüge hingegen waren alle pünktlich und ich hatte anstelle von Stress einen wunderschönen Ausblick auf Boston bei Sonnenuntergang während mein Flugzeug über dem Meer den Flughafen anflog...
Bis Sonntag erkundeten wir die Rebberge um Rüdesheim am Rhein. Dabei lief nicht alles ganz so wie geplant und somit hatte ich schon nach dem ersten Tag Muskelkater vom vielen Laufen. Dafür schliefen wir alle ganz friedlich schon um 10 Uhr nachts & der Jetlag hatte keine Chance...
Am Montag fing die Konferenz in Trier an. Auch dort gab es zum Leid von Nick und mir Hügel auf welche man noch spätnachts hinauf rennen konnte. Ramón hielten weder Dunkelheit, noch Stacheldrahtzäune ab und so mussten wir um 10 Uhr abends noch eine Marienstatue von Nahem anschauen... Der Ausblick über das nächtliche Trier war zugegebenermassen schön aber die Nacktschnecke welche sich in meine Jeans verirrt hatte und die nassen Schuhe weniger...
Die Konferenz war ganz gut. Am Montag konnten wir ca. 40 Weine aus der Staatskellerei probieren, unter anderem auch ein "Champagner" aus dem Jahr 1987. Die meisten waren meinem schweizer Gaumen zu sauer und ausnahmsweise bevorzugte ich die etwas süsseren Weine, da die Süsse die Säure etwas minderte. Am Dienstag waren wir von einer Firma zum Nachtessen eingeladen und bekamen zum Fünfgänger immer einen passenden Wein :-D Am Mittwoch besichtigten wir noch die Bischofskellerei aber die Weine dort überzeugten mich gar nicht. Am Donnerstag ging es dann nach Weinsberg an die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Weinbau, wo ich mein Projekt vorstellen konnte. Am Freitag besichtigten wir noch die grösste Weinkooperative Deutschlands in Breisach und machten am Nachmittag einen kleinen Ausflug über die Grenze nach Colmar. Dort trennten sich die Wege dann von uns allen. Ramón musste am Montag nach Frankreich, Nicolas ging nach Hause und Nick und ich reisten in die Schweiz.
Önologie Konferenz in Trier

Friday, March 28, 2008

Daisukes Geburtstag

Der Grund dass ich meinen Blog im letzten Monat vernachlässigt habe, war nicht etwa Faulheit sondern mir fehlte schlichtweg die Zeit. Ich war letzte Woche an einer Konferenz in Deutschland und musste schleunigst Resultate herzaubern. Somit traf man mich Tag und Nacht im Labor an. Wenigstens waren die Resultate gut...
Die einzige Party welche ich in dieser Zeit hatte, war Daisukes Geburtstag. Am Vorabend um Mitternacht, überraschten wir ihn mit "Octopus balls". Ist eine japanische Spezialität, keine Ahnung was drin ist & die meisten wollten es auch gar nicht so genau wissen. An seinem Geburtstagsabend dachten Mana und ich uns dann auch noch etwas ganz schönes aus: Daisukes Augen verbinden und ihn nach Downtown Geneva entführen, wo alle Freunde mit einem Kuchen auf ihn warteten. Wir nutzten seine blinde Hilflosigkeit schamlos aus, zwangsfütterten ihn mit diversen Sachen, schubsten ihn unerwartet von allen Seiten und jagten ihn sogar mit dem Auto! Dafür gab es dann ein Leder Portemonnaie von Ralph Lauren, nachdem er sich nach seinem "Raubüberfall" in Toronto mit einem 3 $ Portemonnaie von WalMart durchs Leben schlug (sein gestohlenes Portemonnaie wurde 2 Wochen später gefunden... Murphys Law!).

Daisukes Geburtstag

Saturday, March 22, 2008

New York City 2

Leider hab ich wenig Zeit... Deshalb hier die Kurzform: Wir machten wieder mal einen Kurztrip nach NYC (wie ich liebe das zu sagen :-P). Samstag Morgen hin, Sonntag Abend zurück. Dieses Mal mit meinen beiden Japanern, Mana und Daisuke. Das Programm: Samstag: Little Italy, Chinatown, Soho, die Percussion-Show "Stomp", japanisches Nachtessen, Ausgang in der Coyote Ugly Bar (die Enttäuschung!!!). Sonntag: Brooklyn Bridge, Wallstreet, Miss Liberty, Downtown Manhattan. Dieses Mal kam auch kein Schneesturm dazwischen und wir konnten plangemäss am Sonntag nach Geneva zurück kehren (back from spring to winter).
Fazit: NYC gefällt mir immer noch, jedoch besser mit etwas weniger europäischen Touristen (dass es das Osterwochenende ist, haben wir zu spät realisiert, da wir keine Feiertage haben :-().

New York City 2

Monday, March 17, 2008

Green-crazy-monday-st.patrick's-birthday-party

Dieses Jahr feierte ich das erste mal einen grünen Geburtstag, da der St.Patrick's Day am 17. März in Amerika gross gefeiert wird. Mutet irgendwie etwas komisch an, wenn die sonst so patriotischen Amerikaner auf einmal ganz in grün und mit irischen Flaggen umher laufen und plötzlich jeder Irish sein will... Das Fest an und für sich ist aber toll. Am St.Patrick's Day muss alles grün sein- Kleidung, Bier, Essen, Haare und wenn möglich noch die Form eines Kleeblattes haben...
Am Sonntag besorgte Jason einen extra langen Film, damit ich bis Mitternacht wach blieb. Nur war er dann wieder mal zu spät dran und so war um Mitternacht erst die Hälfte des Films um. Da alle müde waren, entschlossen wir uns, den Film abzubrechen und ins Bett zu gehen. Ich verabschiedete mich also von allen und machte mich "bettfertig". Mitten im Prozedere, klopfte es an der Badezimmertür. Ich öffnete also die Tür (mit der Zahnseide noch immer in meiner Hand) und wurde sogleich mit Konfetti überworfen, Knallfrösche gingen los und vor mir standen viele Freunde mit einem Kuchen für "Swiss miss" und einem Geburtstagsgeschenk: einer Unterhose... Ich war wirklich total überrascht!
Am Montag stieg dann die offizielle Party: Green-crazy-monday-st.patrick's-birthday-party. Alles in grün natürlich...

Wednesday, March 5, 2008

Ice, ice baby!

In Geneva ist wieder einmal alles mit einer Schicht Eis überzogen. Da der Eisregen länger andauerte als sonst, war die Eisschicht besonders dick. Ich gab den Versuch mein Auto zu einteisen nach 20 minütigem verzweifelten Kratzen und mit Enteiser Spray um mich sprühen auf. Die Eisschicht war unmöglich zu durchbrechen. Es kostete mich schon genug Kraft, die Autotüre aufzureissen (nachdem ich die Eiszapfen über dem Türgriff durchbrochen hatte) um an den Eiskratzer zu gelangen. Mehr als ein paar oberflächliche Krätzerchen konnte ich der 1 cm dicken Eisschicht nicht antun. Fitness fiel somit wegen eisigen Bedingungen aus :(
Eisregen finde ich allerdings sehr faszinierend, wenn ich nicht gerade mit dem Auto irgendwohin will/muss. Alles ist mit einer Eisschicht überzogen und man hat das Gefühl, die Zeit müsste auch eingefroren sein. Das Licht (sofern Sonne in Geneva vorhanden ist...) wird in allem gespiegelt und man könnte meinen, von den Bäumen hingen unzählige Diamanten (entspricht leider nicht der Realität)!

Ice, ice baby

Check out the video on the right side!

Wednesday, February 13, 2008

Japanisch lernen in Amerika

Eines guten Tages (wahrscheinlich mit ein paar Saké intus) hatte ich die glorreiche Idee, japanisch zu lernen. Schliesslich arbeite & wohne ich ja mit einem Japaner zusammen und habe somit einen perfekten Lehrer. Meine anfängliche Freude an dieser Idee wurde dann etwas geschmälert, als ich einsehen musste, dass es "einfacher" ist, japanisch zu lernen, wenn man es auch lesen kann. Da dies in Hinsicht auf einen zukünftigen Aufenthalt in Japan jedoch auch ganz nützlich ist, entschloss ich mich, zuerst japanisch schreiben zu lernen. Nun sind die Zeichen nicht ganz so schwierig wie ich mir das vorgestellt hatte (im Vergleich zu chinesischen) aber leider existieren eine ganze Menge von denen. Es gibt zwei Alphabete welche die Grundlage des japanischen bilden und dann auch noch ein paar chinesische Schriftzeichen (an welche ich im Moment lieber noch nicht denke). Beide Alphabete bestehen aus 48 Zeichen, welche jeweils für eine Silbe (z.B. ha, be, ku,...) stehen. Das erste Alphabet, Hiragana, hab ich nun nach 2 Wochen lernen mehr oder weniger im Griff. Das Level entspricht also dem eines 1. Klässlers in Japan ;-)
Ich versuche diese Woche dieses Alphabet noch zu festigen, indem ich japanisch geschriebene Sushi Namen versuche zu entziffern (komme mir wirklich wie in der 1. Klasse vor: Lesegeschwindigkeit = 1 Wort pro Minute)! Nächste Woche geht's dann vorraussichtlich mit dem zweiten Alphabet los und irgendwann dann vielleicht einmal ans Vokabeln lernen (ich hoffe Daisuke ist bis dann noch hier!!!)...

Sunday, February 10, 2008

Toronto in winter

Daisuke interessierte sich für das Amt in Ontario, welches den Alkohol Import regelt, da er auf einem solchen in Japan arbeitet. In Ontario werden alle ausländischen alkoholischen Getränke durch die LCBO (Liquor Control Board of Ontario) importiert und auf ihre Qualität getestet. Da der Hauptsitz in Toronto ist, kombinierten wir das Berufliche mit dem Vergnügen und legten die Besichtigung auf einen Freitag, so dass wir das Wochenende in Toronto verbringen konnten. Mit Nick, welcher aus der Nähe von Toronto kommt und seiner Freundin welche in Toronto lebt, hatten wir denn auch perfekte Reiseführer. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit und so kämpften wir uns durch Schnee (1 m Neuschnee), Matsch, Regen und am Sonntag mit -15°C und 70 km/h Wind (gefühlte -25°C). Die Aussicht vom CN Tower konnte ich also auch dieses Mal nicht bewundern. Glücklicherweise hat Toronto aber ein grosses Netz an unterirdischen Fussgängerwegen, so dass man grosse Teile an der Wärme und im Trockenen laufen kann. Von der Stadt sieht man so allerdings leider nicht viel... Somit machten wir nicht all zu viel Sightseeing & genossen die Stadt dafür kulinarisch und kurbelten die Wirtschaft mit Shopping an: Zuerst im St. Lawrence Market (Frischmarkt mit vielen verschiedenen Käsen aus der ganzen Welt, frischem Fisch und anderes Meeresgetier, Fleisch, Früchten,...) und dann im grössten Einkaufszentrum Torontos, dem Eaton Center. Dort wurde unglücklicherweise Daisukes Portemonnaie geklaut & das Sperren der Kreditkarte nahm ganze 50 min in Anspruch, da er sich am Telefon nicht all zu gut verständigen konnte... Um seine Stimmung etwas aufzuheitern, schlug ich ihm vor, japanisch essen zu gehen. Wir gönnten uns ein Dinner mit Udon Suppe, japanischen "Pickels", Tempura, Sushis, Chicken und Beef Teriyaki und einem Glace zum Dessert. Dazu zuerst japanisches Bier (sehr gut, ähnlich wie schweizer Bier) und danach warmer Saké. Letzteren habe ich inzwischen richtig gerne! Am Sonntag machten wir auf unserem Rückweg Halt in einem IKEA, weil Nick noch ein paar Sachen für seine neue Wohnung brauchte. Ich war Shopping im IKEA natürlich nicht abgeneigt & nutzte die Gelegenheit um unserem Haus ein neues Styling zu verpassen... Pimp my house!!!

Toronto II

Wednesday, February 6, 2008

Geneva-Grau

Seit meiner Rückkehr aus der Schweiz beherrscht eine Farbe das Leben in Geneva: GRAU. Grau am Morgen, hellgrau am Mittag und grau am Abend. Die Sonne hat man hier seit 6 Wochen nicht mehr gesehen, was etwas auf die Stimmung drückt.
Geneva am Mittag: Hellgrauer wird es nie...
Die grosse Abwechslung war dann letzte Woche der Eisregen. Ein Phänomen dass ich hier in Amerika zum ersten Mal gesehen habe. Eisregen ist Regen der beim Aufprall gefriert. Nicht Hagel, nicht normaler Regen und auch nicht Schnee, Eisregen halt. Eisregen überzieht alles mit einer dicken Eisschicht und kann schon mal ganze Städte lahm legen. Das Auto zu enteisen wird zur Kraft- und Ausdauerprobe, da man die dicke Eisschicht mit dem Eiskratzer manchmal fast nicht durchbrechen kann und wenn man dann einmal ums Auto rum ist, so muss man entmutigt feststellen, dass die Stellen die man als Erstes enteist hat, schon wieder vereist sind. Wenn das Auto dann endlich halbwegs eisfrei ist, kann man sich auf die vereiste Fahrban freuen...

Eisregen

Saturday, February 2, 2008

Carneval in Geneva

Der Gätsch mag vielleicht ohne mich stattfinden aber ein Jahr ohne Fasnacht ist nicht vorstellbar für mich. Deshalb haben alle die in Geneva etwas von Fasnacht verstehen kurzerhand diese Kultur nach Amerika gebracht. Janise (Spanien), Paulo (Brasilien) und ich organisierten unsere eigene Fasnacht, welche auch ganz lustig war...

Aileen und Janise als Flamenco Tänzerinnen, Daisuke als Bierflasche und ich als Chinesin

Wednesday, January 30, 2008

America is for meat lovers!

Die Auflösung des grossen Rätsels: Die 3 Filet Mignons kosteten mich ganze 11.65 $! Das macht 7.25 $ pro Kilo, was zur Zeit 7.84 SFr. sind!!!
3 von 12 Leuten haben richtig auf 5-15 $ getippt. Diese 3 dürfen sich auf eine Flasche Wein aus der Fingers Lake Region (einen foxy Concord Wein mit einer erheblichen Restsüsse) freuen! Bitte bei mir melden (falls sich niemand meldet, weiss ich dass es jemand aus dem erlesenen Kreis ist, welcher über Weihnachten/Neujahr diese Köstlichkeit probieren durfte)! Besten Dank an alle die abgestimmt haben- endlich weiss ich mit Sicherheit, dass jemand meinen Blog auch tatsächlich liest- es hat sich ja immer noch niemand gewagt, einen Kommentar zu schreiben!

Saturday, January 19, 2008

Fondue Chinoise

Am Samstag lud ich das InterTeam zu einem Fondue Chinoise ein. Mit den Fleischpreisen hier kann ich es mir auch als armer Postdoc leisten, Filet Mignons und Rindfleisch für 7 Leute zu kaufen ohne mich gleich zu ruinieren :o) Deshalb hier erst einmal eine kleine Umfrage:
Im untenstehenden Bild seht ihr 3 frische wunderschöne Filet Mignons die 3.54 lb auf die Waage brachten. lb steht dabei für Pfund (lb = pound, ist doch logisch, nicht?!) und wenn man dann bedenkt, dass ein Pfund in Amerika nur 453.5924 g und nicht 500 g hat, so sind das nach einem einfachen Dreisatz im Kopf: 1.6 kg.

Diese 1.6 kg würden in der Schweiz bei einem durchschnittlichen Kilopreis von 45 SFr. läppische 72 Fränkli kosten. Nun ist es nichts neues, dass Fleisch im Ausland billiger ist (die USA machen hier mal keine Ausnahme), die Frage ist nur wieviel??? Hmmm, think & klick on the right panel please... Den tatsächlichen Preis werde ich in ein paar Tagen oder Wochen hier veröffentlichen! Don't be shy- keine falschen Hemmungen!!!

Fazit des Abends: Die Leute liebten das Fondue Chinoise und assen so lange, bis auch die zweite Brennpaste niederbrannte. Zum Glück ist das Labor aber gleich über die Strasse und so wussten wir uns auszuhelfen (siehe Fotos...)!
Fondue Chinoise

Monday, January 14, 2008

...übrigens darf man auch Kommentare zum Blog schreiben! Keine falschen Hemmungen...

Bye Heidi- Daisuke opfert seine Haar für dich!

Kaum zurück in Amerika, musste ich schon wieder Goodbye sagen: Heidis Zeit in Geneva ging zu Ende & somit verlor ich mein österreichisches Mädel hier :,o(
Eine Ära geht damit zu Ende. Thanks for all the fun I had with you Heidi!!! Daisuke reagierte wie eine Frau und entschloss sich kurzerhand für eine neue Frisur. Haaropfer... Da sich hier aber niemand in die stümperhaften Hände eines amerikanischen Vorstadt Frisörs traut, blieb nur ich übrig um das Opfer zu vollbringen. Schnipp schnapp war das Haar ab & ein neuer trendy Daisuke geboren. Vom Ergebnis war er ziemlich überrascht, da er seit der Primarschule nie mehr so kurze Haare hatte, aber äusserst zufrieden (ich auch by the way).
Back in America!

Saturday, January 5, 2008

Ferien zu Hause ;o)

2 Wochen gutes Essen, verschneite Berge, ein Snowboard unter den Füssen und Freunde & Familie um mich- alles was ich in 4 Monaten vermisst hatte!
Holidays at home