Nachdem die Fermentation anfangs eher langsam fortschritt, änderte sich am Freitag alles schlagartig. Der Wein war auf einmal trocken (d.h. der Zucker war abgebaut) und so wollten wir ihn nicht mehr übers Wochenende stehen lassen. Also entschlossen wir uns am Freitag Abend um 18.00 Uhr, den Wein noch zu pressen. Damit war klar: Die Woche fing mit einem 17 h Tag an und wird mit einem 17 h Tag aufhören...
Die Hälfte des Weins konnte ich dem Weinbauer zurück geben, da ich nach dem Pressen in kleineren Gefässen weiter arbeiten konnte. Für mich behielt ich natürlich nur das Beste- den "free run", das ist der Saft, den man ohne Pressen bekommt.
Morgens um eins war die Arbeit getan und zurück blieben nur die schmutzigsten Hände meines Lebens. Alles blau vom Wein und das geht auch mit Seife und Schrubben nicht weg...