Tuesday, August 5, 2008

Chimney Bluffs State Park

Um Geneva zu entfliehen gibt es neben State Parks nicht viele Möglichkeiten. Glücklicherweise sind diese aber sehenswert. Letztes Wochenende machten wir einen Auslfug in den Chimney Bluffs State Park am Lake Ontario. Er ist bekannt für seine bizarren Klippen.

Chimney Bluffs

Friday, August 1, 2008

1. August in Geneva NY

Am 1. August lud ich mein Labor und ein paar Freunde zur 2. Schweizer Weindegustation ein. Das Wetter war perfekt- es war seit langem der erste Tag an welchem es nicht regnete und es war warm, so dass wir draussen unter den Bäumen essen konnten. Zu Degustieren gab es das Beste was das Wallis zu bieten hat: 3 Weissweine, 4 Rotweine, sowie einen Apricotine. Einmal mehr waren alle überrascht von der guten Qualität der Weine. Als Gavin, der zweite Önologie Professor neben Ramón, den Preis für den Pinot Noir erfuhr, meinte er nur: "Oh, in this case I would never ever again buy a wine from Burgundy...". Und beim Syrah zweifelte er an, dass dieser wirklich aus der Schweiz stammt, da er soooo gut war. Der Apricotine haute dann alle vom Hocker, aber nicht weil er so stark war sondern so gut! Alle waren sich einig, dass dies der fruchtigste und beste Schnaps ist, welcher sie je getrunken hatten. Nur zu dumm, dass es den Aprikosenbaum, von welchem die Aprikosen in diesem Schnaps stammten, nicht mehr gibt und damit auch keinen Nachschub von dieser Köstlichkeit :,-(

Saturday, July 19, 2008

Weekend in Ithaca

Seitdem Jason nach Ithaca zog, haben wir sozusagen eine "weekend residency" in Ithaca. Ithaca ist ca. 10 mal grösser als Geneva, hat zwei grosse Unis und folglich sind die Möglichkeiten am Wochenende dort etwas grösser als in unserem beschaulichen Geneva. Um Ithaca gibt es ausserdem drei State Parks, einer davon ist der Taughannock Falls State Park, welcher rund um den höchsten Wasserfall im Osten Nordamerikas ist (33 feet (=10 Meter ;-D) höher als Niagara Fälle). Genau diesen besuchten wir letztes Wochenende. Man kann im Wasserlauf bis zum Wasserfall hinauf laufen, was bei den sommerlichen Temperaturen sehr angenehm war. Zwei Gewitter nässten uns ausserdem von oben, so dass wir am Ende komplett nass waren. Allerdings zeigte sich die Sonne dazwischen immer wieder, so dass uns nicht kalt wurde.
Am Abend gingen wir dann gut Nachtessen, um mal nicht Chicken Wings, Pizza oder Burger wie in Geneva zu essen. Und danach machten wir, was wir am Besten können: Party bis in die frühen Morgenstunden (wieder inklusive Nachtbaden im Swimmingpool von Jasons Apartmentkomplex) :-D

Tuesday, July 8, 2008

Independence Day in Atlantic City

Am 4. Juli bekamen wir endlich wieder einmal einen Feiertag geschenkt: Independence Day. Glücklicherweise fiel dieser auf einen Freitag und somit stand uns ein verlängertes Wochenende zur Verfügung. Uns war klar, dass wir dieses nicht in Geneva verbringen wollten, sondern am MEER! Schnell war das Ziel ausgesucht: Atlantic City. Dieses liegt nicht ganz eine Stunde von Philadelphia entfernt direkt am Atlantik. Wir mieteten ein grosses Auto und fuhren damit zu fünft nach Atlantic City in New Jersey. Die Stadt ist als das Las Vegas der Ostküste bekannt und bietet neben einem langen Sandstrand und vielen Casinos nicht viel. Aber unseren Wünschen entsprach es allemal: Wir wollten tagsüber in der Sonne am Strand liegen, im Meer baden gehen und des Nachts das Partyleben geniessen- ein Wochenende zum Ausspannen. Unerwarteterweise kamen wir auch noch in den Genuss des besten indischen Essens, welches ich je hatte- in einem Vorort Motel! So gestärkt haben wir dann gleich bis in die frühen Morgenstunden durch gefeiert...

Atlantic City on Indipendence Day

Von der "Alpine Mansion" über "Triplex Middle House" zum "E-House"

Die Leute, welche in den Häusern der Uni wohnen, wechseln ständig und mit den Bewohnern wechselt auch der Name meines Zuhauses. Mit Heidi aus Österreich wohnte ich in der "Alpine Mansion". Nach dem Einzug von Daisuke (Japan), dem Auszug von Heidi und dem Einzug von Aileen (Iran) wohnte ich ganz einfach im "Triplex Middle House" (da ich im mittleren von 3 Häusern wohne). Inzwischen ist Daisuke nach Japan zurück gekehrt , Aileen wechselte in eine eigene Wohnung und drei neue Leute sind bei mir eingezogen. Da alle aus Europa kommen, wohne ich im Moment im "E(uropean)-House". Das erste Mal überwiegen nun auch die Männer in meinem Haus- ich bin die einzige weibliche Vertreterin! In meinen letzten zwei Monaten wohne ich nun also mit einem Engländer und zwei Franzosen zusammen... Wobei ich die Franzosen besonders schätze, da sie nie einem Gläschen Wein abgeneigt sind ;-D

Thursday, July 3, 2008

Flag Day

Dass die amerikanische Fahne in Amerika schon fast einen heiligen Status hat, ist für die meisten von Euch wahrscheinlich nichts Neues. Überall findet man sie- so oft sogar, dass Daisuke bei seinem ersten Ausflug dachte, es sei irgendein Nationalfeiertag! Nun habe ich aber vor kurzem dieses kuriose email von Cornell bekommen:

Flag Day is June 14. It's time to take a look at your flag to see if it needs to be replaced. I am collecting damaged, worn flags. Damaged/worn U.S. flags will be properly disposed of at a flag burning ceremony performed by the American Legion, later this month, date TBD. If you have damaged, worn U.S. flag(s) that you would like to be properly disposed of, please feel free to drop them off at my desk in the Admin Bldg, 4974, PGRU. Thanks

Da staunte ich nicht schlecht: Alte amerikanische Fahnen wirft man nicht einfach so weg, nein sie werden eingesammelt, um dann rituell & hoch offiziell verbrannt zu werden!!! Unglaublich!

Thursday, June 26, 2008

Hässlichstes Wine Label gesucht!

Amerika- das Land der grenzenlosen Freiheit! Hmmm, stimmt zum Teil. Das Land an und für sich ist wirklich endlos und es gibt bestimmt nicht viele Länder welche so dünn besiedelt sind (mal abgesehen von den Küsten). Ein Teil der Freiheit resultiert auch daraus, dass Amerika nicht mit "Kultur belastet" ist. Für die einen mag das hui sein, für Europäer ist es meist nur pfui. Somit verspürt mein europäisches Weinliebhaber-Herz des öfteren einen Stich, wenn ich mir die Wein Etiketten der Finger Lakes Region anschaue. Aber bildet euch selbst eine Meinung... Glaubt ihr, dass man solche Labels auch im kulturell belasteten Europa finden würde? Wohl kaum!

Wine Labels from America