Nachdem ich an der Uni Bern schon einen Tag der offenen Tür erleben "durfte", war es auch hier bald einmal soweit. 125 Jahre (entspricht ca. 500 Jahren in Europa) New York State Agricultural Experiment Station wurden gefeiert. Was hier besser war als damals in Bern: Ich konnte über Weinaromen reden statt über ungesättigte Fettsäuren aus Butter und Öl.
Am Freitag wollten Schüler der High Schools aus der Umgebung im viertelstunden Takt unterhalten werden, was bei manchen nicht so einfach war- wir erinnern uns kurz an die schwierigie Zeit während der Pubertät & unsere damaligen Probleme... Aus manchen war kein Wort zu entlocken und die anderen waren z.T. nicht besser: Auf die Frage an was sie der Geruch von Korken (beim Wein = feuchter Keller Geruch vermischt mit etwas Schimmel) erinnert, meinten manche: mmh, fruchtig, Pfirsich Aroma??? Uns fiel darauf nur eins ein: Fast food nation...
Ramón war so lieb und überliess mir einige Gruppen, um währenddessen lustige Fotos von mir und einem Hefeplüschtier zu machen... Danke!
Am Samstag konnten die Fingers-Lake-Region Bewohner die Station besichtigen. 6h nonstop reden und dazu immer wieder der Duft von Kork oder verfaulten Eiern gemischt mit Rose und Banane,
mhh! Nachmittags um 5 dann endlich die erste Nahrung
nach dem Frühstück: ein transgener Maiskolben! Schmeckt lecker... Die anschliessend leicht grünliche Verfärbung der Haut ist übrigens durch die Einnahme von etwas Schüssler Salz und ein paar Globuli leicht rückgägngig zu machen ;-)
nach dem Frühstück: ein transgener Maiskolben! Schmeckt lecker... Die anschliessend leicht grünliche Verfärbung der Haut ist übrigens durch die Einnahme von etwas Schüssler Salz und ein paar Globuli leicht rückgägngig zu machen ;-)Danach Verkostung der NY Weine welche noch übrig blieben. Fazit: von 20 Weinen waren vielleicht zwei akzeptabel und einer erhielt das Prädikat "gut". Bei den restlichen war ich froh, sie auszuspucken. Das gute hier: Foxiness (ein nicht erwünschtes Aroma in Weinen, welches von der Concord Traube kommt (lets say ein evolutionärer Krüppel im Vergeich zu Europas Vitis vinifera) erkenne ich jetzt 10 m gegen den Wind.
Die Degustation ging im Triplex (Studentenhaus der Station) weiter, wo wir eine gute Flasche kalifornischen Wein verköstigten...
von links nach rechts: Bill (USA), Alex (Weissrussland), Claire (F) und Daisuke (J)
...und Daisuke seinen ersten Jägermeister hinunter würgte...
Daisuke arbeitet mit mir im Labor und hat 3 Tage vor mir angefangen, weshalb er mein "Leidensgenosse" ist. Er ist ein Gesandter des japanischen Finanzdepartements, welches den Im-und Export von alkoholischen Getränken regelt. Eigentlich wollte er ähnlich wie Borat die Welt des Weins in Amerika erkunden, wird nun aber Saké für uns brauen und studieren.
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