Friday, April 11, 2008

Konferenz in Deutschland

Wir starteten am Donnerstag, 10. April nach Deutschland. Ramón hatte den gleichen Flug wie Nick und ich flog alleine, da ich meinen Flug erst später gebucht hatte. Meine Vermutung, dass es keine gute Idee von Ramón und Nick war, über Chicago zu fliegen, bestätigte sich schon in Rochester. Ihr Flug nach Chicago hatte wegen schlechtem Wetter 5 h Verspätung. Deshalb mussten sie dann quer durch den Flughafen Chicago rennen, um nicht ihren Flug nach Frankfurt zu verpassen. In Frankfurt angekommen, standen sie natürlich ohne Gepäck da & mussten erst mal das Nötigste einkaufen gehen. Meine Flüge hingegen waren alle pünktlich und ich hatte anstelle von Stress einen wunderschönen Ausblick auf Boston bei Sonnenuntergang während mein Flugzeug über dem Meer den Flughafen anflog...
Bis Sonntag erkundeten wir die Rebberge um Rüdesheim am Rhein. Dabei lief nicht alles ganz so wie geplant und somit hatte ich schon nach dem ersten Tag Muskelkater vom vielen Laufen. Dafür schliefen wir alle ganz friedlich schon um 10 Uhr nachts & der Jetlag hatte keine Chance...
Am Montag fing die Konferenz in Trier an. Auch dort gab es zum Leid von Nick und mir Hügel auf welche man noch spätnachts hinauf rennen konnte. Ramón hielten weder Dunkelheit, noch Stacheldrahtzäune ab und so mussten wir um 10 Uhr abends noch eine Marienstatue von Nahem anschauen... Der Ausblick über das nächtliche Trier war zugegebenermassen schön aber die Nacktschnecke welche sich in meine Jeans verirrt hatte und die nassen Schuhe weniger...
Die Konferenz war ganz gut. Am Montag konnten wir ca. 40 Weine aus der Staatskellerei probieren, unter anderem auch ein "Champagner" aus dem Jahr 1987. Die meisten waren meinem schweizer Gaumen zu sauer und ausnahmsweise bevorzugte ich die etwas süsseren Weine, da die Süsse die Säure etwas minderte. Am Dienstag waren wir von einer Firma zum Nachtessen eingeladen und bekamen zum Fünfgänger immer einen passenden Wein :-D Am Mittwoch besichtigten wir noch die Bischofskellerei aber die Weine dort überzeugten mich gar nicht. Am Donnerstag ging es dann nach Weinsberg an die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Weinbau, wo ich mein Projekt vorstellen konnte. Am Freitag besichtigten wir noch die grösste Weinkooperative Deutschlands in Breisach und machten am Nachmittag einen kleinen Ausflug über die Grenze nach Colmar. Dort trennten sich die Wege dann von uns allen. Ramón musste am Montag nach Frankreich, Nicolas ging nach Hause und Nick und ich reisten in die Schweiz.
Önologie Konferenz in Trier

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