Daisuke interessierte sich für das Amt in Ontario, welches den Alkohol Import regelt, da er auf einem solchen in Japan arbeitet. In Ontario werden alle ausländischen alkoholischen Getränke durch die LCBO (Liquor Control Board of Ontario) importiert und auf ihre Qualität getestet. Da der Hauptsitz in Toronto ist, kombinierten wir das Berufliche mit dem Vergnügen und legten die Besichtigung auf einen Freitag, so dass wir das Wochenende in Toronto verbringen konnten. Mit Nick, welcher aus der Nähe von Toronto kommt und seiner Freundin welche in Toronto lebt, hatten wir denn auch perfekte Reiseführer. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit und so kämpften wir uns durch Schnee (1 m Neuschnee), Matsch, Regen und am Sonntag mit -15°C und 70 km/h Wind (gefühlte -25°C). Die Aussicht vom CN Tower konnte ich also auch dieses Mal nicht bewundern. Glücklicherweise hat Toronto aber ein grosses Netz an unterirdischen Fussgängerwegen, so dass man grosse Teile an der Wärme und im Trockenen laufen kann. Von der Stadt sieht man so allerdings leider nicht viel... Somit machten wir nicht all zu viel Sightseeing & genossen die Stadt dafür kulinarisch und kurbelten die Wirtschaft mit Shopping an: Zuerst im St. Lawrence Market (Frischmarkt mit vielen verschiedenen Käsen aus der ganzen Welt, frischem Fisch und anderes Meeresgetier, Fleisch, Früchten,...) und dann im grössten Einkaufszentrum Torontos, dem Eaton Center. Dort wurde unglücklicherweise Daisukes Portemonnaie geklaut & das Sperren der Kreditkarte nahm ganze 50 min in Anspruch, da er sich am Telefon nicht all zu gut verständigen konnte... Um seine Stimmung etwas aufzuheitern, schlug ich ihm vor, japanisch essen zu gehen. Wir gönnten uns ein Dinner mit Udon Suppe, japanischen "Pickels", Tempura, Sushis, Chicken und Beef Teriyaki und einem Glace zum Dessert. Dazu zuerst japanisches Bier (sehr gut, ähnlich wie schweizer Bier) und danach warmer Saké. Letzteren habe ich inzwischen richtig gerne! Am Sonntag machten wir auf unserem Rückweg Halt in einem IKEA, weil Nick noch ein paar Sachen für seine neue Wohnung brauchte. Ich war Shopping im IKEA natürlich nicht abgeneigt & nutzte die Gelegenheit um unserem Haus ein neues Styling zu verpassen... Pimp my house!!!
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| Toronto II |

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